Südschwarzwald-Tour
Tourdaten: 10 Etappen, 602 KM und 10.300 Höhenmeter
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1. Tag Wehr - Bad Krozingen
Heute starten wir zur Südschwarzwald Rundtour. Den ersten heftigen Anstieg haben wir heute hinter uns. Wir sind auf der Eichener-Höhe. So die erste kleinere Pause ist gestattet. Bis Steinen haben wir eine Stunde 10 Minuten gebraucht. Jetzt sind wir durch Steinen gefahren und machen wie gesagt, das Päuschen auf einer Bank kurz vor dem Anstieg nach Hegelberg. Das sollte dann für heute die letzte heftige Steigung sein.
Nach 22,5 km sind wir in Bad Krozingen gelandet. Das Hotel ist echt super. Frisch geduscht sieht die Welt schon wieder viel entspannter aus. Die Fahrt war ziemlich anstrengend . Da ich keine Lust hatte neben der Kandertalbahn bis nach Kandern zu fahren und dann über einen Buckel , haben wir uns entschieden, vorher hoch zu fahren. Wir hofften dadurch weniger Steigung zu haben, als wenn wir bis nach Kandern durch gefahren wären und dann von da aus über den Buckel nach Schliengen.
Dank der Google Maps Führung haben wir einigermaßen gut den Weg gefunden. Allerdings war es mit Sicherheit nicht der einfachste Weg. Es war nicht nur eine Steigung sondern wir mussten anfangs immer wieder kleinere Steigungen fahren.
Irgendwann ging es dann aber runter. Da waren wir heilfroh, dass wir diesen Weg in dieser Richtung fahren durften und nicht aufwärts. Die Steigung waren ziemlich heftig.
Schließlich sind wir in Neuenburg am Rhein gelandet und haben uns dort eine verdiente Pause gegönnt.
Die 20 km ab Neuenburg am Rhein bis nach Krozingen zogen sich dann ziemlich lange hin. Es waren noch gut rund 20 km zu fahren. Die Strecke war nicht mehr besonders attraktiv. Über eine längere Zeit fuhren wir neben einer recht viel befahrenen Straße auf einem Radweg entlang.
Dieses Hotel Eden ist eine klare Belohnung für die Anstrengungen des Tages. Wir wurden sehr freundlich begrüßt, haben ein ganz tolles Zimmer mit Sitzecke, Küchenzeile, super Dusche……. Das Essen war ein Traum.
2. Tag Bad Krozingen - Lenzkirch
Weiter ging es Richtung Lenzkirch . Den Ort hatten wir uns für die nächste Übernachtung ausgeguckt.
Auf diesem Teilstück sind wir bestimmt die Hälfte auf Schotterwegen gefahren . Das macht nicht ganz so viel Spaß . An einer Stelle, als wir unter der riesengroßen Brücke der B 31 durchfuhren, war die Markierung so schlecht, dass wir den falschen Abzweig nahmen und ziemlich heftig bergauf fuhren. Kurz bevor wir beschlossen die weitere Strecke zu schieben, entschieden wir uns lieber noch einmal zu der letzten Markierung umzukehren.
Wir sind ein Stück zurück gefahren und haben den anderen Weg gewählt. Wären wir auf der Strecke weitergefahren, wären wir wahrscheinlich auch nach Lenzkirch gekommen, allerdings über einen Aussichtspunkt. Wer will das schon?
Bis kurz vor Lenzkirch begleitete uns dieser Schotterweg. Es war eine richtige Wohltat, das letzte Stück auf Asphalt zu fahren.Ziemlich eines der ersten Häuser im Ort war ein Hotel und wir hatten Glück, dort das letzte Doppelzimmer zu bekommen. Das Zimmer und der Preis waren gut und wir sind froh, dass wir die Beine lang machen können .
3. Tag Lenzkirch - Tiengen
Das Hotel in Lenzkirch war gut, Frühstück war super und das Wetter ist auch wieder Spitze. Von Lenzkirch nach Tiengen sind es 62 KM, die wir in 4 stunden bewältigten. Wir starten heute Richtung Stühlingen. Erste Station ist Bonndorf.
Bis kurz vor Bonndorf sind wir auf dem Bähnle Radweg gefahren. Der war abwechselnd asphaltiert und mit Schotterbelag. Mal ging es runter mal ging es rauf, insgesamt war die Strecke bis auf ein kleines Stück gut fahrbar.
Wir sitzen jetzt auf einem Aussichtsplatz oberhalb von Bonndorf am Philosophenweg. Von nun an dürfte es Richtung Stühlingen nur noch abwärts gehen. Na, da lassen wir uns mal überraschen.
Wir sind überhaupt nicht richtig nach Bonndorf herein gefahren sondern oberhalb des Ortes auf dem Philosophenweg geblieben. Die Aussicht da war traumhaft. Es war auch ganz interessant, die unterschiedlichen Schilder mit kleinen Weisheiten zu lesen.
Weiter ging es zunächst mit mehreren kleinen Anstiegen. Schließlich waren wir an der Stelle, von der an es fast nur noch abwärts ging. Teilweise führte uns die Wegweisung über eine weniger befahrene Straße, teilweise aber auch abseits jeglichen Autoverkehrs. Der Belag war bis Stühlingen fast ausschließlich asphaltiert. Da konnten die Räder natürlich gut laufen . Ab und zu mal mussten wir Pause machen, um unsere Hände auszuschütten. Jetzt waren nämlich nicht die Beine gefragt, sondern die Hand und Armmuskulatur beim Bremsen.
4. Tag Tiengen nach Wehr
So, wir sind wieder zu Hause und haben eine gelungene Radtour hinter uns gebracht. Insgesamt sind wir 230 km gefahren und hatten eine reine Fahrzeit von 16,5 Stunden. Die Tour, so wie wir sie gefahren sind, entspricht nicht ganz der auf der Karte. Wir sind bis Steinen und dann Richtung Kandern, Holzen,Schliengen Markgräflerland gefahren.
Wenn ich noch einmal nach Kandern fahre, entscheide ich mich bestimmt für den Weg über die Scheidegg. Da geht es zwar einmal ziemlich kräftig hoch. Dafür stimmt aber der Straßenbelag und die Ausschilderung.
Wir haben uns auf unserer Route ein paar Höhenmeter mehr gegönnt auf schwerer zu fahrenden Untergrund.

















